Miriam Gramaglia

Miriam Gramaglia wurde in Biella (Italien) geboren.
Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums „G. e Q. Sella“ absolvierte sie ein Studium der italienischen Literatur- und Sprachwissenschaft an der Universität Turin, das sie mit der Höchstnote (110/110) abschloss.
Ihre Abschlussarbeit im Fach Romanische Philologie trug den Titel „Le Vitae patrum nella traduzione mediofrancese in prosa“ („Die Vitae patrum in der mittelfranzösischen Prosaübersetzung“).
Während ihres Studiums nahm sie an den Semaines d’études médiévales teil, einem internationalen und interdisziplinären Sommerkurs am Centre d’Études Supérieures de Civilisation Médiévale (CESCM) der Universität Poitiers. Darüber hinaus war sie als Italienischlektorin an der Universität Grodno tätig.
Parallel zu ihrem Universitätsstudium absolvierte sie eine zweijährige Fachausbildung an der Staatlichen Archivschule des Staatsarchivs Turin und erwarb dort das Diplom in Archivwissenschaft, Paläographie und Diplomatik (Urkundenlehre).
Im Laufe ihrer beruflichen Laufbahn war sie sowohl journalistisch als auch im Bereich der Erschließung und Neuordnung privater historischer Archive tätig. Darüber hinaus sammelte sie Erfahrungen im Museumswesen, insbesondere in der Konzeption von Besucherführungen und museumspädagogischen Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen.
Seit 2001 ist sie im Bildungsbereich tätig. Ihre Lehrtätigkeit konzentriert sich insbesondere auf die italienische und lateinische Sprache und Literatur. Die Lehrbefähigung für den Sekundarschulbereich erwarb sie durch den erfolgreichen Abschluss des zweijährigen Studiengangs an der Scuola di Specializzazione all’Insegnamento Secondario (SSIS) der Universität Turin.
Von 2013 bis 2017 arbeitete sie mit dem Italienischen Kulturinstitut in Tokio (Istituto Italiano di Cultura di Tokyo) zusammen und war dort für die Durchführung von Sprachkursen in Altgriechisch, Latein und Italienisch zuständig.
