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Eröffnungsabend – “La dolce vita si tinge di West”
Der Abend am 13. Juni 2026 eröffnet offiziell das Kulturprojekt La dolce vita wird zum Westen – Sprache, Schauplätze und Mythen des Spaghetti Western, initiiert von der Società Dante Alighieri, und markiert den symbolischen Beginn eines Programms, das sich in den folgenden Wochen in Filmvorführungen, Konzerten, bildender Kunst, Vorträgen und universitären Workshops entfalten wird.
Im Mittelpunkt des Abends steht der Schriftsteller und Regisseur Manuel de Teffé, Autor des Romans C’era una volta a Roma, von dem das gesamte Projekt seinen Ausgang nimmt.
Der Abend wird mit einem institutionellen Grußwort der Präsidentin Beatrice Santini eröffnet, die das Projekt vorstellt, dessen kulturelle und bildungspolitische Zielsetzung erläutert sowie die Gäste und die Moderatorin des Abends präsentiert.
Im Anschluss übernimmt die Journalistin Daniela Bacchini die Moderation und führt durch das Gespräch mit dem Autor. Sie begleitet das Publikum bei der Entdeckung der Entstehungsgeschichte des Romans und des kulturellen Projekts und beleuchtet insbesondere das Zusammenspiel von familiärer Erinnerung, Kino und der Konstruktion des Mythos des italienischen Westens.
Anthony Steffen
Zentral im erzählerischen Fokus steht die Figur von Anthony Steffen, Vater des Autors und einer der emblematischsten Darsteller des Spaghetti Western. Als Hauptdarsteller in insgesamt 27 Westernfilmen, die zwischen 1964 und 1974 entstanden, hält Steffen einen absoluten Rekord an Hauptrollen im Genre. Wie kaum ein anderer verkörperte er den Helden – und Antihelden – des italienischen Westerns und wurde zu einer echten Ikone des europäischen Kinos.
Im Verlauf des Abends werden ausgewählte Filmausschnitte aus Werken gezeigt, in denen Anthony Steffen mitwirkte. Diese ermöglichen dem Publikum einen unmittelbaren visuellen Zugang zur Ästhetik und zur Filmsprache des Spaghetti Western und verdeutlichen dessen internationale Verbreitung.
Im Gespräch mit Manuel de Teffé tritt zudem das Thema der familiären Wurzeln hervor: Palermo, eine mit der Geschichte der Familie Steffen verbundene Stadt, wird als symbolischer Ort von Herkunft und Durchgang evoziert – ein mediterraner Knotenpunkt von Kulturen, Migrationen und Erzählungen. Von Palermo aus – als Hafen, Grenze und Raum der Imagination – begeben sich die Geschichten auf die Reise, durchqueren Italien, gelangen nach Rom und schließlich ins Kino, um sich in einen globalen Mythos zu verwandeln: den vom italienischen Kino neu erfundenen Westen.
In diesem Sinne wird Palermo zur Metapher eines Weges, der Süden und Norden, das Mittelmeer und Europa miteinander verbindet und der heute im kulturellen Dialog zwischen Düsseldorf und Palermo eine neue Etappe findet – im zehnten Jahr ihres Städtepartnerschaftsjubiläums.
Die sprachliche Vermittlung ins Deutsche für das lokale Publikum übernimmt die junge Dante-Botschafterin Sara Luisa Hauck.
Anthony Steffen
Ein zentraler Moment des Abends sind die szenischen Lesungen aus dem Roman, vorgetragen von den Schauspieler*innen Giorgio Colangeli und Beatrice Fazi, die den Figuren und Atmosphären des Buches Stimme verleihen und eine Brücke zwischen geschriebener Sprache, theatralischer Interpretation und filmischem Imaginarium schlagen.
Darüber hinaus spricht Carlo Pepe, Präsident des Centro Sergio Leone – Città di Roma, über die historische und kulturelle Bedeutung des Spaghetti Western und dessen Vermächtnis im zeitgenössischen Kino.
Der Abend am 13. Juni versteht sich als Eröffnungsmoment von hohem symbolischem Wert, der das Publikum in die Themen, Sprachen und kulturellen Perspektiven des Projekts einführt. Das Gespräch mit dem Autor, die filmischen Bilder und die szenischen Lesungen eröffnen einen Weg, der persönliche Geschichten und kollektive Imaginationen, Kino und Erinnerung miteinander verknüpft.
In diesem Rahmen erscheint Palermo als einer der evocativen Orte der Erzählung: eine mediterrane Stadt der Aufbrüche und Rückkehr, der kulturellen Schichtungen und Identitätskreuzungen, Ursprung von Geschichten, die Italien und Europa durchqueren, um neue Kontexte und neue Publika zu erreichen. Der kulturelle Dialog zwischen Düsseldorf und Palermo fügt sich so auf natürliche Weise in das Projekt ein – als Raum der Begegnung zwischen Nord und Süd, zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Sprachen, Bildern und Erzählungen in Bewegung.
Gefördert von:
Gefördert von der Kunts- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf
Unter der Schirmherrschaft von:
In Kooperation mit:
In Kooperation mit: